Zweimal ordentlich Maß genommen

Gestern wurde ich Zeuge zweier Unfälle. Unfälle, die nicht hätten sein müssen. An einem war leider meine Schwester beteiligt. Aber dazu später mehr.

Als ich gestern Vormittag von meiner ersten Runde zurück kam, viel mir das Auto schon auf. Wir kennen alle solche Autos: Einmal das komplette Programm „Pimp my Car“. Ein wenig tiefer, ein wenig breiter, ein wenig bunter und ein wenig lauter. Und wer ein besonderes Auto fährt, sucht sich natürlich auch eine besondere Parklücke dafür aus. Muss schon alles irgendwie zusammen passen.

Tja, nur das der junge Mann in der Fahrschule, als das Einparken geübt wurde, wohl gerade seinen freien Tag hatte. Oder er hatte einfach Probleme mit der räumlichen Vorstellung. Und da soll noch mal einer sagen, dass dies sein typisches Frauenproblem ist. Ich sah sofort, dass das nicht passen kann. Nun ja, er sah es offensichtlich nicht. Vor allen Dingen sah er die Straßenlaterne nicht, die unweigerlich seinen Weg in diese Lücke kreuzte. Was dann geschah, muss ich sicherlich nicht weiter ausschmücken. Das kann sich jeder vorstellen. Es hat ordentlich gekracht und sein stylisches Auto hatte eine neue stylische Beule. Ups.

Unfall Nummer zwei war nicht ganz so lustig. Nicht nur, weil meine Schwester eine der Teilnehmerinnen war, sondern weil es da um einen größeren Schaden geht. Ich traf sie, als sie gerade an der Tankstelle den Wert ihres Autos deutlich steigerte. Sie tankte. Wir redeten ein wenig und machten uns dann wieder getrennt auf den Weg. Ich fuhr vor. Auf einmal hörte ich einen lauten Knall und sah im Rückspiegel das Dilemma. Meiner Schwester ist mit voller Wucht eine andere Autofahrerin ins Heck gekracht. Wunderbar. Das wünscht man sich zum Freitagnachmittag. Natürlich habe ich gleich gewendet und bin ihr zu Hilfe geeilt. Bis auf ein schmerzendes Knie und ein wenig Kopfweh ging es ihr gut. Der anderen Fahrerin auch. Nur deren Auto sah nicht mehr so gut aus. Während bei meiner Schwester „nur“ die Rückseite ein wenig verbeult war, hatte sie die Alpen in ihrer Motorhaube verewigt. Das sah nicht gut aus. Zusätzlich hatte sie Kontakt mit ihrem Airbag. Ein wenig neue Farbe wird da wohl nicht reichen. Die Polizei kam, nahm alles auf und wir fuhren in die Werkstatt. Heute Morgen dann die Ernüchterung. Das Auto meiner Schwester hat wohl doch mehr abbekommen, als gedacht. Der Rahmen ist verzogen. Wirtschaftlicher Totalschaden. Genau das, was man braucht, wenn man gerade nicht so flüssig ist. Aber was soll´s. Jammern nützt nichts. Man muss immer nach vorne schauen. Hätte sie doch vorher nicht noch für 60 Euro getankt.

In diesem Sinne: Augen auf im Straßenverkehr

Eure Anna

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