Fernweh

Fernweh

Alle Welt schaut besorgt Richtung Ägypten und rätselt wie es dort wohl in Zukunft weiter gehen soll. Wie sieht der Tag X nach Präsident Mubarak aus? Bleibt Ägypten ein stabiles Land, vieleicht mit einer Demokratie? Oder entwickelt es sich gar zu einem „Sorgenkind“? Fragen, die man sicherlich erst in einigen Wochen beantworten kann.

Und was mache ich? Mich quält das Fernweh? Eigentlich sollte man ja froh sein, wenn man zu Hause, in einer sicheren Umgebung ist. Tja, was soll´s? Mutti hat Hummeln im Hintern und will am liebsten die ganze Welt bereisen. Was erleben, einen Nervenkitzel haben. Aus dem Alltagstrott ausbrechen und den Geist auf einer Reise erweitern.

Glückshormone machen sich schon bei mir breit, wenn ich nur an meinen nächsten Urlaub denke. Um mir die Wartezeit ein wenig zu versüßen, habe ich mir eine CD gebastelt, auf der Songs sind, die ich mit all meinen schönen Urlaubserlebnissen in „Good old England“ verbinde. Songs, die entweder gerade zu der entsprechenden Zeit aktuell waren und somit in jedem Shop und bei Capital FM rauf und runter liefen. Oder eben solche Songs, die ich in unwahrscheinlich tollen Second Hands Plattenläden nach langer Suche ausgegraben habe. Die eigentlich keinen hohen Stellenwert in den Charts hatten aber in meinem Herzen immer einen festen Platz haben werden.

Gerade läuft von Alicia Keys „Empire State of Mind“. Normal ist solche Musik nicht meine Baustelle. Ich bin eher in der Indieecke zu finden. Aber die langsame Rille von diesem Song ist Gänsehauttauglich. Kopfhörer auf und träumen. Auch wenn New York und nicht mein heiß geliebtes London besungen wird. Shit happens, der Song passt auf jede Stadt.

In diesem Sinne: Ich will nach London…. Schnief.

Eure Anna