Congratulations Daniel Miller

Daniel Miller

Eine gute Nachricht zum Jahresende, die ich auch hier weitergeben möchte.

Wer Musik mag, wird ihn kennen. Wer nicht, hat was verpasst.

Ich darf zitieren:“Daniel Miller – Produzent, Gründer von Mute Records und Entdecker von Depeche Mode – wird von der britischen Musik-Produzenten Gilde (MPG) für sein Lebenswerk geehrt. Der “Outstanding Contribution to UK Music Award” und wird dem 59-Jährige am 9. Februar 2011 in London übereicht.“

Zeit wird es. Der Mann hat so viel in der Musikszene bewegt, dass er eine Auszeichnung dafür schon lange verdient hat. Das freut mich sehr für ihn. Vor allen Dingen, weil auch die Briten nun endlich mal wach geworden sind und die Arbeit dieses genialen Mannes sehen und wertschätzen.

Vielleicht überreicht ja Martin Gore den Preis. Immerhin war es damals Daniel Miller, der Martin Gore den Preis für den besten Songwriter überreicht hat. So würde sich der Kreis schließen.

Es gibt doch noch Gerechtigkeit. Yes.

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch Daniel Miller.

Eure Anna

 

Der Schlankheitswahn

Der Schlankheitswahn

Neulich im allabendlichen Fernsehprogramm…

Um genau zu sein – es war der 1. Weihnachtsfeiertag. In den Nachrichten kam ein Bericht über Fitnessbegeisterte, die über die vielen Pfunde, die sie sich angeblich an den Weihnachtsfeiertagen angefuttert hatten, klagten.

Hm, das verwunderte mich doch ein wenig. Schließlich hatten wir gerade erst den 25. Dezember. Das heißt, dass Weihnachten erst 24 Stunden alt war. Wie kann man in solch einer kurzen Zeit mehrere Kilo zugenommen haben?

Wie geht das? Oder haben die Programmverantwortlichen uns mit einem alten Bericht bei Laune halten wollen? Gar aus dem letzten Jahr?

Nun mal Spaß beiseite. Sicherlich ist die eine oder andere Speise an den Weihnachtsfeiertagen – und auch davor – etwas kalorienhaltiger. Das möchte ich nicht abstreiten. Aber muss man deswegen gleich am 1. Weihnachtsfeiertag ins Fitnessstudio rennen? Wäre es nicht besser, die Tage gemütlich im Kreise der Familie zu verbringen und auf die paar Pfunde zu pfeifen? Das kommende Jahr wird stressig genug sein, da werden die überschüssigen Pölsterchen von ganz alleine wieder verschwinden.

Ich genieße Weihnachten. Und auch alles drum herum. Der Weihnachtsmarkt mit seinen leckeren Verführungen. Und natürlich der obligatorische Weihnachtsschmaus mit der ganzen Familie. Das ist mir wichtiger, als eine schmale Taille. Ok, ich kann das hier locker schreiben. Bei Kleidergröße 36…

Aber sind wir doch mal ehrlich. Ist es nicht leichter und angenehmer, seine Pfunde bei einem netten Spaziergang zu verlieren? An der frischen Luft? Mit der Familie? Als in einem Studio, in dem es nach Schweiß riecht und man auf einem Laufband nicht von der Stelle kommt.

In diesem Sinne: nehmt euch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

Eure Anna

Was mich nervt…

Was mich nervt…

Es gibt Dinge, die nerven mich fürchterlich. Jedes Jahr, immer wieder. Und so überprüfe ich zum Jahresende in meiner persönlichen Bilanz nicht nur die Abarbeitung der guten Vorsätze vom vergangenen Jahr. Nein, ich schaue auch, ob sich meine Liste mit den nervigsten Dingen ein wenig reduziert hat. Einiges konnte ich wirklich reduzieren oder es fiel von alleine weg. Andere Dinge sind – leider- hinzugekommen. Und so möchte ich hier einfach mal ein paar Dinge aufzählen, die mich wirklich fürchterlich nerven und mich mitunter an den Rand des Wahnsinns treiben.

1. Mich nervt es, wenn man mich mit „Fräulein Miller“ anspricht. Es ist einfach meinem Alter und meinem Familienstand nicht angemessen.

Die netten alten Herrschaften in meinem Haus haben anscheinend noch nicht mitbekommen, dass ich alterstechnisch inzwischen auf der schlechten Seite der 30 stehe und somit nicht mehr zu den „Fräuleins“ zähle. Auch wenn ich bis heute noch nicht verheiratet bin, sollte die Anwesenheit meines Sohnes jedem signalisieren, dass ich durchaus schon einmal Kontakt zu einem männlichen Wesen hatte. Und somit auch nicht mehr in die Sparte „Fräulein“ falle. Es würde mich daher sehr freuen, wenn wir dieses kleine Unwort nach nun inzwischen 11 Jahren im nächsten Jahr ablegen könnten.

2. Mich nerven die Hundehaufen, die unweigerlich beim Einsetzen des Tauwetters zum Vorschein kommen und die Wege säumen werden.

Liebe Hundeherrchen, ist es wirklich so schwer, die Exkremente eurer vierbeinigen Lieblinge nach der Ausscheidung wegzuräumen? Ich scheiße (sorry) euch doch auch nicht vor die Tür. Und nein, die Hundesteuer bezahlt ihr nicht, damit eure Hunde überall ihre Ausscheidungen fallen lassen können. Sie wird bezahlt, um unter anderem die Anzahl der Hunde zu begrenzen. Deshalb immer an das kleine Tütchen denken, um die Haufen aufzusammeln. Denn gerade im Winter ist es mehr als eklig, wenn die Hundehaufen nicht weggemacht werden. Durch den Frost können die Haufen nicht verwittern. Setzt dann das Tauwetter ein, kommen all die Hundehaufen zum Vorschein, die sich über die frostigen Wochen angesammelt haben. Keine schöne Sache.

3. Mich nerven Silvesterknaller, die vom Balkon oder vom Fenster aus auf die Straße geworfen werden, in der Absicht, die Passanten zu erschrecken.

Sehr lustig, aber wenn ich ehrlich bin, kann ich darüber schon seit 20 Jahren nicht mehr lachen. Noch dazu, wenn Sohnemann schon vor Silvester so eingeschüchtert ist, dass er gar keine Lust mehr auf eine rauschende Jahresendparty verspürt. Knaller, Raketen und andere lärmende Jahresendattraktionen gehören auch an das Jahresende. Dieses ist bekanntlich der 31.12. und nicht der 29.12. oder gar noch zeitiger. Nehmt doch einfach ein wenig Rücksicht auf die Menschen und Tiere, die Angst davor haben, einen Knaller an die Beine zu bekommen oder sich sehr erschrecken, wenn aus dem Nichts neben ihnen etwas explodiert.

4. Mich nervt es, das man bei Mc Donalds immer noch nicht gerafft hat, welches der schwarze Tee ist.

Ich weiß, es ist ein alter Hut. Denn ich habe das Thema schon unendlich oft erwähnt. Aber an der Situation hat sich leider immer noch nichts geändert. Und deshalb findet es hier einen Platz in dieser Liste.

5. Mich nervt es, wenn Eltern kein Interesse an ihren Kindern haben.

Auch dies ist mir in diesem Jahr wieder vermehrt über den Weg gelaufen. Kinder, die einfach von ihren Eltern ignoriert wurden. Eltern, die so wenig für ihre Kinder übrig haben, dass es noch nicht einmal für ein paar ordentliche Schuhe reicht oder dass die Kindertagsfeier im Kindergarten nicht besucht wird. Es ist ja auch einfacher, dass Kind vor dem Fernseher zu parken, als 2 kostbare Stunden dem Kind zu widmen. Armes Deutschland.

In diesem Sinne: Was nervt euch?

Eure Anna

War es das schon wieder?

War es das schon wieder?

Das kann doch nicht wahr sein? Ist das Jahr wirklich schon wieder um? Oder besteht die Möglichkeit, nochmal ein wenig an der großen Zeituhr zu drehen, um ein paar Wochen zu gewinnen? Ich fühle mich nämlich noch nicht wie „Jahresende“. Hatte noch sooo viel vor.

 

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Zwischen Weihnachten und Silvester geht man in sich, lässt das vergangene Jahr Revue passieren und stellt fest, dass man eigentlich mal wieder nichts geschafft hat. Der ganz normale Wahnsinn hat so viel Zeit aufgefressen, dass für die zusätzlichen – schönen – Dinge des Lebens viel zu wenig Zeit übrig geblieben ist. Alle Jahre wieder…

 

Und so nehme ich mir auch für das nächste Jahr wieder die tollsten Dinge vor. Wie auch immer die verwirklicht werden sollen. Denn ein Blick in den Kalender von 2011 zeigt jetzt schon wenig Spielraum für individuelle Wünsche auf.

 

Aber sind wir mal ehrlich. Was wäre das Leben ohne Träume, Wünsche und gute Vorsätze? Es wäre nur halb so viel wert.

 

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen ganz viele tolle Träume, die besten Wünsche und auch ein wenig gute Vorsätze für das neue Jahr. Seid nicht traurig, wenn das ein oder andere nicht in Erfüllung geht oder ihr es nicht schafft. Die Würze des Lebens kommt von den Dingen, die uns herausfordern.

Eure Anna

Frohe Weihnachten

… an alle Leserinnen und Leser,

… an alle Freundinnen und Freunde,

… an alle Verwandte und Familienangehörige,

… und auch an alle, die mich nicht leiden können.

 

 

Frohe Festtage, reichlich Geschenke, ein wenig Ruhe und Entspannung und einen Sack voller guter Vorsätze für das neue Jahr.

 

Eure Anna